Verschiedene Umami-Lebensmittel arrangiert auf einer Küchenarbeitsplatte.

Unter Food-Enthusiasten und in den sozialen Medien ist Umami längst ein Trend. Hinter dem japanischen Begriff steckt eine Geschmacksrichtung, die weder süß noch sauer, weder bitter noch salzig ist – und sich auch nicht aus diesen Aromen herstellen lässt. Was ist Umami, wie zauberst du Umami in deine Rezepte und wie kann dich die Bosch Küchenmaschine Serie 6 dabei unterstützen? Lass dich inspirieren!

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Das Wort Umami stammt aus dem Japanischen und lässt sich am besten mit „wohlschmeckend“ oder „köstlich“ übersetzen. Den Geschmack gibt es bereits seit Jahrhunderten: Fischsoße, der Inbegriff des Umami-Aromas, ist in Asien seit dem 15. Jahrhundert verbreitet. Seinerzeit wusste man allerdings noch nicht, woher der typisch würzige Geschmack eigentlich kommt.

Das änderte sich 1908: Der japanische Chemiker Kikunae Ikeda vermutete eine fünfte Geschmacksrichtung zusätzlich zu den traditionellen süßen, salzigen, bitteren und sauren Nuancen. Aus Algen extrahierte er Glutaminsäure, auch bekannt als Glutamat. Es stellte sich heraus, dass das Salz der Glutaminsäure ein hervorragendes Würzmittel abgab. Ikeda nannte diesen typischen Geschmack Umami. Am besten lässt sich das Aroma als würzig, fleischig oder rauchig beschreiben – oder, frei nach Ikeda, „einfach köstlich“.

Der Umami-Geschmack – natürliches Aroma mit Lecker-Effekt.

Menschen haben für Umami eigene Rezeptoren auf der Zunge: Das fanden Studien im Jahr 2000 heraus. Seitdem gilt Umami offiziell als fünfte Geschmacksrichtung. Schon lange vorher war das intensiv würzige Aroma vor allem in der asiatischen Küche verbreitet. Das dafür zuständige Glutamat geriet jedoch zunehmend als Auslöser für Krankheiten, Überempfindlichkeiten und Übergewicht in Verruf.

Neuen Erkenntnissen zufolge ist Glutamat in Maßen genossen nicht schädlich. Und was viele nicht wissen: Es handelt sich um einen natürlichen Zusatzstoff, der in vielen Lebensmitteln von Haus aus vorkommt. Vielfach ist dieses in Lebensmitteln gebundene Glutamat zunächst freizusetzen, vor allem durch Fermentierung, Gärung oder durch Anbraten.

Gut zu wissen: Glutamat lässt sich auch synthetisch herstellen und kommt dann insbesondere in der asiatischen Küche als Geschmacksverstärker zum Einsatz. Das kann das natürliche Geschmacksempfinden verändern und den Appetit anregen. Die chemisch hergestellte Variante steht zudem weiterhin im Verdacht, unter anderem Allergien auszulösen.

Welche Lebensmittel sind Umami?

Umami zu kochen, kann ganz einfach sein – das Aroma kommt in einer Reihe von Lebensmitteln vor. Dazu gehören:

  • fermentierte Sojaerzeugnisse
  • Hartkäse wie Parmesan oder gereifter Gouda
  • (getrocknete) Tomaten
  • Sellerie
  • Oliven
  • Knoblauch
  • Algen und Seetang
  • Fleisch und Wurst
  • getrocknete Pilze
  • Zwiebeln
  • Bohnen

Gut zu wissen: In der asiatischen Küche enthalten viele Gewürzpasten eine oder mehrere Zutaten aus dieser Umami-Liste. So garnierst du Gerichte auf unkomplizierte Weise mit einer Umami-Note. Eine solche Würzpaste lässt sich ruckzuck selbst herstellen – zum Beispiel mit diesem einfachen Rezept für Umami-Paste.

Ein Mann gibt verschiedene Umami-Lebensmittel in den Mixaufsatz aus Glas einer Bosch Küchenmaschine Serie 6.

Mit Umami kochen – Tipps für köstliche Rezepte.

Was bedeutet Umami beim Kochen und wie lässt sich die charakteristische Würze einsetzen? Möchtest du leckere Gerichte mit Umami selber machen, gibt es eine gute Nachricht: Umami zu kochen, ist leicht.

Dafür brauchst du typische Zutaten wie Sojasoße, Misopaste oder Fischsoße sowie praktische Helfer zum Schnibbeln und Mixen. Beim Zerkleinern der Zutaten steht dir etwa die leistungsstarke Küchenmaschine Serie 6 von Bosch zur Seite. Das umfangreiche Zubehör umfasst nützliche Reibescheiben und Raspelaufsätze. So gelingt die schnelle Gemüseküche, die du mit Umami würzt, ruckzuck.

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Weitere Ideen für Umami-Rezepte gesucht?

Fazit: Umami – ein Geschmack erobert die kulinarische Welt.

Ganz schön Umami: Dass die einzigartige Nuance ein absoluter Food-Trend ist, hat gute Gründe. Das würzige Aroma verfeinert viele Speisen und verleiht Rezepten eine unwiderstehliche Würze. Viele Umami-Gerichte bestehen zu großen Teilen aus Gemüse und sind dank cleverer Helfer wie der Küchenmaschine Serie 6 blitzschnell servierbereit. Auf synthetische Zusätze kannst du verzichten, denn Umami kommt natürlicherweise in zahlreichen Zutaten vor – von der Austernsoße bis zur Zwiebel.

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